Friday, February 22. 2008
Haben Sie sich heute schon geirrt? (Originalartikel)
"In der modernen Wissensgesellschaft hat das sture Pauken nach Schema F ausgedient. Ein wesentliches Element des neuen Lernens ist der kreative Umgang mit Fehlern. Reinhard Kahl beschreibt die neuen Fundamente der Lerngesellschaft."
(Sehen Sie, da hat sich nämlich auch schon jemand kreativ geirrt - "kreative Umgang mir Fehlern" ist nämlich auf der Internetseite zu lesen. Viel Spaß mit Irrungen und Wirrungen - solange sie kreativ bleiben
Sunday, February 17. 2008
Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz? (Originalartikel)
Wir alle kennen den lebenspraktischen Aspekt der Mathematik: Wir verwenden Zahlen, um etwas zu zählen, zu berechnen, zu errechnen, Zuordnungen vorzunehmen, Anzahlen zu ermitteln. Wir haben Termine, nennen Uhrzeiten, verwenden Gewichts- und Maßeinheiten, können mit Geld umgehen, Ein- und Ausgaben abwägen, Routen errechnen und Statistiken erstellen. In unserer Gesellschaft gilt das Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz und führt folgedessen zum fatalen Rückschluss, dass Menschen, die die arithmetischen Grundlagen nicht erworben haben und daher nicht rechnen können, dumm oder faul sind.
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) verbindet mit dem Jahr der Mathematik die Hoffnung, dass nicht nur alles "rund um die Mathematik" in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern, dass auch an die Menschen gedacht wird, die die Mathematik grundsätzlich missverstanden haben und beim Rechnen weder "mitreden" können noch die Freude an dieser faszinierenden Wissenschaft teilen können.
Lesen Sie weiter auf den Seiten von bildungsklick.de.
Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz? (Originalartikel)
Wir alle kennen den lebenspraktischen Aspekt der Mathematik: Wir verwenden Zahlen, um etwas zu zählen, zu berechnen, zu errechnen, Zuordnungen vorzunehmen, Anzahlen zu ermitteln. Wir haben Termine, nennen Uhrzeiten, verwenden Gewichts- und Maßeinheiten, können mit Geld umgehen, Ein- und Ausgaben abwägen, Routen errechnen und Statistiken erstellen. In unserer Gesellschaft gilt das Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz und führt folgedessen zum fatalen Rückschluss, dass Menschen, die die arithmetischen Grundlagen nicht erworben haben und daher nicht rechnen können, dumm oder faul sind.
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) verbindet mit dem Jahr der Mathematik die Hoffnung, dass nicht nur alles "rund um die Mathematik" in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern, dass auch an die Menschen gedacht wird, die die Mathematik grundsätzlich missverstanden haben und beim Rechnen weder "mitreden" können noch die Freude an dieser faszinierenden Wissenschaft teilen können.
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Friday, February 15. 2008
hgl_168 (Originalartikel)
Mr. Novalis says No! to Mr. Goethe

Ob wir nun den allseits bekannten deutschen Identifikationsschlager Johann Wolfgang von Goethe in unsere Liste der Fernhagel-Diagnosen, wenigstens als einen der wackeligsten Wackelkandidaten, aufnehmen wollen, war schon öfters Anlass heißer, etwa fünfminütiger, Diskussionen zwischen Mr. brsma und Mr. tsz. Stand derselben augenblicks: Wir sagen eher Nein! to Mr. Goethe.
Nun kommt mir doch eben, nebenbei, beim Lesen von Safranskis Romantik, ein deutliches Wort des Herrn Georg Friedrich Philipp (Novalis) von Hardenberg unter, das uns in unserem Nein! wohl bestärken dürfte, oder? Novalis, sehr vertrauenswürdig und verdammt nah dran:
Goethe sei in seinen Werken, schreibt [Novalis], höchst einfach, nett, bequem und dauerhaft und es komme ihm eher darauf an, etwas Unbedeutendes ganz fertig zu machen – ihm die höchste Politur und Bequemlichkeit zu geben, als eine Welt anzufangen und etwas zu tun, wovon man vorauswissen kann, daß man es nicht vollkommen ausführen wird … (Safranski 2007 : S. 40)
Das sitzt. (Die Romantik ist genauer anzugucken. ((Goethe, irgendwann: “Das Romantische ist das Kranke.” Say No! to Mr. Goethe: Das sitzt überhaupt nicht.)) Hagelschöne und hagelstolze Zeit. Nicht unsere. (Novalis steht auf der Liste. (Und wackelt nicht.)) Nicht weinen! Zumindest nicht deshalb. Deshalb nimmer.) Blaue Blumen gibt es immer!
hgl_167 (Originalartikel)
Pekunia non hglet
«Entschuldigen Sie bitte die Unordnung», sagte ich im Flur, durch den sich selbst Kleinwuchs nur zwängt, weil links das Regal für die Toiletteutensilien und die über Jahre angesammelten Packmittel den Durchgang behindert; und rechts vor allem fassen immer wieder aus dem horen-Regal vorstehene Streben jedem Fremdling ins Jackett, um ihm ein weiteres Vordringen zu verwehren. Herr Seiltanz wirkte davon richtiggehend angewidert; da er so klein war, war er sowas nicht gewöhnt. Ich entschuldigte mich vielmals. «Alles, Herr Seiltanz, wächst mir über den Kopf, ich kann rein gar nichts tun!»
Zu den Dingen, die dem autobiografischer Komponenten aller Vermutlichkeit nach nicht entbehrenden Erzähler in seinem exuberanten Leben haufenweis’ über den Kopf wachsen, gehört mit fataler Selbstverständlichkeit das liebe Geld. Dieses Zeug, das in so einigen hglverdächtigen Biografien mit als einziges eben nicht dazu neigt, sich normal zu verhalten ? und in rhizomatischen Haufen anzusammeln.
In einer bezaubernden Momentaufnahme von ANH ? der uns hier nicht zum ersten Mal angenehm auffällt ? markiert jene ungehörige Unhäufigkeit nun allerdings: nichts als äußere Umstände der fortschreitenden Erfüllung eines Masterplans ? auch wenn sie bisweilen den Gerichtsvollzieher anlocken. Dieser, welch Wunder: verwirrt. Alles von luzider Klarheit dagegen für den, dort «ich» sagt und mit beiden Händen fest auf dem Boden der lebendigen Tatsachen steht. Denn der wird mit schier traumwandlerischer Gewissheit: Millionär. Von wegen Schieflage. In Wirklichkeit hat alles seine tobende Ordnung. Nur solche, die ihre sieben Möglichkeitssinne nicht mehr alle beisammen haben, in- und auswendig gräulich verheftklammerte Buchhaltergespenster, könnten je daran zweifeln. Ihnen zu sehr zu trauen: wäre das Leben dafür nicht zu kostbar?
Sunday, February 10. 2008
Zukunftspläne (Originalartikel)
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Zukunftspläne (Originalartikel)
Als Susi gefragt wird, antwortet sie:
„Wenn ich hübsch werde, werde ich Fotomodell und ansonsten Lehrerin.“
Monday, February 4. 2008
Mama, ich bin müde/hab Kopfweh/mir ist schwindlig/? (Originalartikel)
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Mama, ich bin müde/hab Kopfweh/mir ist schwindlig/? (Originalartikel)
Schon wieder jammert das liebe Kind.
Was ist nur los: Keine Lust auf Schule? Oder ist das Kind möglicherweise ernsthaft krank?
Vielleicht ist aber auch nur das Wetter schuld.
Hier können Sie die aktuellen Klagen Ihres Sprösslings mit dem aktuellen Biowetter vergleichen.
(Gääähn, Ich bin heute gewaltig müde. Nein, es ist nicht der Fasching, sondern das Biowetter. Ganz ehrlich!
Friday, February 1. 2008
Alleskönner: Warum die 'Modekrankheit' AD(H)S zunimmt (Originalartikel)
Eine einfache Erklärung des WARUM? gibt es auch gar nicht, aber dafür ein ganzes Bündel Faktoren die erst zusammengenommen zu der hohen Zunahme an Diagnosen führen.
Ursache 1 ist natürlich: Es gibt nun nicht nur einen Namen für ein Problem das so alt ist wie die Menschheit.. oder zumindest so alt ist wie Churchill der immer gerne als prototypischer Hypie angeführt wird, oder so alt wie der Struwwelpeter. Das Buch von Dr. Heinrich Hoffmann führt gleich mehrere typische Formen auf die AD(H)S annehmen kann. Vom Zappelphillip, über den hypersensiblen der sich seine Haare nicht schneiden lassen will oder die Kinder die zwanghaft in die Opposition zu ihren Eltern gehen.
Nein es gibt nun auch ein Medikament, das die schlimmsten Symptome zumindest etwas zu lindern in der Lage ist.
Etwas das ich selbst als wesentliche Mit-Ursache ansehe ist der Zwang zum Alleskönner mit dem wir in unserer Gesellschaft überfrachtet werden und den wir als dunkles Erbe sozialistischer Länder in unser Menschenverständnis integriert haben.
Während man in knochenhart frühindustriell-kapitalistischen Gesellschaften der Ansicht war, jeder Mensch habe nun einmal eine gewisse Aufgabe im Leben, dies aber vor allem an Status der Geburt oder dem Geschlecht festmachte, transportierten sozialistische Kulturen die Idee das jeder alles können sollte - oder muss.
In der Praxis gipfelte es darin, das Akademiker nebenher zu Praktika oder einer Ausbildung in handwerklichen, industriellen oder agarökonomischen Berufen genötigt wurden.
"Alleskönner: Warum die 'Modekrankheit' AD(H)S zunimmt" vollständig lesen
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Impressum
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